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Für den Berliner Gartenarchitekt Christian Meyer steht eine gute Bepflanzung im Mittelpunkt der Gartengestaltung. Ob naturnahe Wildstaudenpflanzungen im aktuellen Präriestil, die klassische Schmuckstaudenrabatte im urbanen Umfeld, Wechselflorbeete oder spezielle Ausstellungsgärten auf Gartenschauen.
Die Vielfalt der zu bewältigenden Aufgaben ist so groß, wie das umfangreiche Sortiment der krautigen Pflanzen, die vom Büro Meyer in ihren mit Fachkenntnis, aber auch ablesbarer Pflanzenleidenschaft, zusammengestellten Pflanzkonzepten verarbeitet wird.
Auch durch das Engagement im öffentlichen Grün haben sich Christian Meyer und sein Mitarbeiter (Dipl. Ing. Landschaftsplanung) Marc-Rajan Koeppler in der Scene der Pflanzenkenner und darüber hinaus einen Namen gemacht.
Die Staudenpflanzung am Olivaer Platz und der Kiesgarten auf dem Bersarinplatz in Berlin-Friedrichshain sind Beispiele extensiv zu pflegender Bepflanzungen, da sie standortgerechte Staudensortimente aufweisen.
Das vom Guru aller Gärtner, dem Potsdamer Altmeister Karl Foerster inspirierte Projekt „Einzug der Gräser und Stauden auf den Kurfürstendamm“ wird seit 1998 von Christian Meyer und seinen studentischen Helfern in Eigenregie und mit Sponsorenhilfe gepflegt und weiterentwickelt. Chinaschilf-Sorten aus der Züchterwerkstatt Ernst Pagels dominieren die Pflanzbeete fast rund ums Jahr.
Der neu bepflanzte Alte Rosengarten im Großen Tiergarten, die mit dem Gustav-Meyer-Preis ausgezeichneten Rabatten am Charlottenburger Savignyplatz mögen weitere Beispiele für die fachgerechte Pflanzenverwendung des Büro Meyer sein.
Im Rahmen der Tage der Offenen Gärten Berlin konnten dank Führungen durch begrünte Berliner Hinterhöfe einige artenreiche Schattengärten besichtigt werden.